Ideenkarussell

Foto: Jeff Kaplan via flickr.com, Lizenz: CC BY-NC-SA 2.0

Das Ideenkarussell kann sowohl als Diskussionsmethode, aber auch als Impulsmethode verwendet werden. Durch den schriftlichen Austausch der Teilnehmer findet gleichzeitig eine Fixierung der Ergebnisse statt und gewöhnliche Kommunikationsmuster aufgebrochen.

Verfahrenskonzept

Nein

Funktion

Konsultation, Mitbestimmung

Gruppengröße

Mittlere Gruppen 15-30 Personen; Kleingruppen < 15 Personen

Teilnehmer (Min)

5

Teilnehmer (Max)

30

Zielgruppe

Allgemeinheit

Vorbereitung

Für jeden Teilnehmer wird ein Blatt mit einem Impuls zu einem bestimmten Thema formuliert. Es besteht die Möglichkeit auf jedes Blatt den gleichen oder verschiedene Teilaspekte eines Impuls zu notieren.

Ablauf

Jeder Teilnehmer erhält ein präpariertes Papier und einen Stift. Sie haben nun die Aufgabe eine Idee oder Kommentar zu dem vorformulierten Impuls zu setzen. Dafür haben sie begrenzt Zeit (z.B. 40 Sekunden) und es wird nicht gesprochen. Abschließend wird das eigene Papier an den rechten (oder linken) Nachbarn weitergereicht. Vom jeweils anderen Nachbarn erhält man ein Papier, auf dem dieser bereits einen Kommentar verfasst hat. Auf diesen soll jetzt eingegangen werden. Sind wieder 40 Sekunden vergangen, werden die Blätter wieder nach dem gleichen Muster weitergegeben. Das wird einige Runden durchgeführt. Anschließend sammelt der Methodenleiter alle Papiere ein und fasst diese zusammen. Bei Bedarf kann über die Ergebnisse diskutiert werden.

Material

– Papier
– Stifte

Tipps und Anregungen

Bei großen Gruppen können mehrere Ideenkarusselle parallel laufen.

Dauer

Wenige Stunden

Kosten pro Teilnehmer

< 10 €

Anforderung an Moderation

Mittel

Professionelle Moderation

Nicht erforderlich

Siehe dazu:
Schulentwicklung NRW, Methodensammlung

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