Gemeinsam Stadt machen!

Unter dem Motto “Gemeinsam Stadt machen!” will Berlin in der neuen Legislaturperiode eine beispielhafte Beteiligungskultur etablieren. Um zu diskutieren wie diese genau aussehen soll, lädt Berlin die Bewohner zur Dialogveranstaltung ein.

Stadtforum Foto: Laura Cuttier via flickr.com, Lizenz: CC BY-NC-ND 2.0

Bürgerbeteiligung und Partizipation sind Kernelemente eines modernen Politikverständnisses und Grundvoraussetzungen für eine nachhaltige Gestaltung von Lebenswelten. Bürger wollen an dem, was in ihrer Stadt oder direkt vor ihrer Haustür passiert, teilhaben und mitgestalten. Zudem steigert Partizipation die Akzeptanz politischer Entscheidungen. Daher setzen bereits heute vielerorts Städte und Quartiere auf diverse Formen der Beteiligung und die Aktivierung der Bürgerschaft. Sie versprechen sich davon in vielfacher Hinsicht einen Mehrwert: höhere Akzeptanz von Entscheidungen, ausgewogenere Lösungen, verbesserte Qualität der Leistungen und Projekte durch die Einbindung lokalen Expertenwissens sowie eine größere Identifikation der Bevölkerung mit ihrem Lebensumfeld.

Diese Vorteile will sich nun auch die Bundeshauptstadt zu nutze machen. Am 26. Juni 2017 lädt Senatorin Katrin Lompscher zum Stadtforum Berlin in die Markthalle Neun ein. Ziel des ersten, neu aufgestellten Stadtforums ist es, gemeinsam Ansätze für bürgerschaftliche Handlungsspielräume in der Stadtentwicklung auszuloten und eine beispielhafte Beteiligungskultur zu etablieren. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zum Prozess, mit dem Leitlinien für Bürgerbeteiligung zu Projekten und Prozessen der räumlichen Stadtentwicklung erarbeitet werden. Es soll diskutiert werden, welche Anforderungen, Kriterien und Qualität für künftige Beteiligungsprozesse relevant sind. Die Veranstaltung bietet Berlinern die Möglichkeit, ihre Ideen und Bedürfnisse einzubringen.